35-2-2021

Fragile Staatlichkeit zwischen Stabilität und Scheitern – Herausforderungen für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik

Afghanistan, Südsudan, Irak oder Syrien gelten als Beispiel für fragile Staatlichkeit, die als zentrale Ursache für innerstaatliche Konflikte erachtet wird. Hiermit sind Staaten gemeint, die ihre Aufgaben nicht mehr vollends wahrnehmen können, sodass sie als „fragil“, „zerfallen“ oder „kollabiert“ bezeichnet werden. Dies ist der Ansatzpunkt für die Politik der internationalen Gemeinschaft. Im Rahmen des Seminars wird die These diskutiert, ob fragile Staatlichkeit eine zentrale Ursache für innerstaatliche Konflikte ist. Hierfür erfolgt – neben einer Einführung in das Themenfeld – eine Betrachtung der Möglichkeiten von internationalen Akteure (z.B. Entwicklungshilfe) oder eine Auseinandersetzung am Beispiel von Somalia. Darüber hinaus wird die außen- und sicherheitspolitische Bedeutung von fragiler Staatlichkeit gesprochen, indem Unterstützungsstrategien kritisch diskutiert werden.

Seminarnummer:
35-2-2021

Kooperationspartner:
VdRBw. Niedersachsen

Seminardauer:
30.08.2021 – 03.09.2021

Leitung:
Laura-Marie Lauenroth

Kosten:
auf Anfrage

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