8-2-2021

“Von UNASUR zu PROSUR” – Sicherheits-, wirtschaftliche und politische Auswirkungen des Wechsels in Südamerika

Dieses Seminar wurde storniert

Die sog. „Venezuela-Krise“ hat den seit 2008 bestehenden Staatenbund „UNASUR“ weitestgehend lahmgelegt, sodass dieser im zunehmenden Maße an Bedeutung verliert. Dies hatte zur Folge, dass sich ein neues Bündnis von acht südamerikanischen Staaten gebildet hat – ohne Venezuela. „PROSUR“ nennt sich der neue Staatenbund, bestehend aus Brasilien, Argentinien, Chile, Paraguay, Kolumbien, Ecuador, Peru und Guyana. Dies bietet Anlass, um sich im Rahmen des Seminars mit der außen- und sicherheitspolitischen Bedeutung Lateinamerikas auseinanderzusetzen. Lateinamerika ist eine politisch-kulturelle Bezeichnung der mittel- und südamerikanischen Länder, die durch das Spanische oder Portugiesische geprägt wurden. Vor diesem Hintergrund wird zunächst eine landeskundliche Einführung mit Überblick über ausgewählte lateinamerikanische Länder erfolgen. Anschließend werden sich außen- und sicherheitspolitischen Fragestellungen zugewendet: Welche sicherheitspolitische Relevanz haben die lateinamerikanischen Staaten für Europa und Deutschland? Welche geopolitischen Interessen und Strategien werden von den unterschiedlichen Ländern und dem Staatenbund verfolgt? Was bedeutet der Wandel von UNASUR zu PROSUR außen- und sicherheitspolitisch? Wie wird mit dem „Erbe der Diktaturen“ umgegangen? Welche Rolle spielt der Drogenhandel und Drogenkrieg und welche sicherheitspolitischen Folgen können identifiziert werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Seminar. Eine Exkursion nach Berlin ist vorgesehen.

Seminarnummer:
8-2-2021

Kooperationspartner:
VdRBw. Niedersachsen

Seminardauer:
22.02.2021 – 26.02.2021

Leitung:
André Lindner

Kosten:
auf Anfrage

Mitglieder des VdRBw. Landesgruppe Niedersachsen bitten wir, sich direkt beim Verband anzumelden.

Alle anderen Interessierten bitten wir, wie gewohnt unseren Anmeldebogen zu verwenden.
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