Juli 2011
27-1-2011 04. bis 08.07.2011
Thema: Deutsche Sicherheitspolitik -
Herausforderungen 2011
Leitung: André Lindner
Kosten: 105,00 €uro
Clausewitz beschrieb den Krieg als „Chamäleon“, der mit geänderten Rahmenbedingungen stets auch seine Erscheinungsformen änderte. In den sogenannten „Neuen Kriegen“ kämpfen nicht mehr Staaten gegen Staaten, sondern immer mehr private Akteure, die dezentral und auf eigene Rechnung operieren. Das Seminar gibt einen Überblick über die deutsche Sicherheitspolitik im 21.Jahrhundert unter Beachtung des Konzepts der „Neuen Kriege“. Thematische Schwerpunkte sind hierbei unter anderem: die aktuelle Diskussion über die Neuausrichtung der Bundeswehr und der NATO sowie die Bundeswehreinsätze in Afghanistan und vor Somalia. Eine Exkursion nach Berlin ist vorgesehen.
27-2-2011 05. bis 07.07.2011
Thema: Strömungen des Islamismus
Leitung: Karin Reisige
Kosten: 80,00 €uro
Von Islamismus sprechen wir immer dann, wenn die Religion Islam die politische Ordnung bestimmen soll. Dass die Gruppierungen dabei allerdings äußerst heterogen sind, wird in der Diskussion meist übersehen. Das Seminar gibt daher einen Überblick über die verschiedenen Strömungen innerhalb des Islamismus und nimmt eine Bewertung einzelner Gruppierungen und Ideologien vor. Zudem ist eine Exkursion in die Moschee nach Wolfsburg vorgesehen und ein Gespräch mit dem Imam.
28-1-2011 11. bis 13.07.2011
Thema: Spannungsfelder am Golf.
Iran und Saudi-Arabien
Leitung: Karin Reisige
Kosten: 80,00 €uro
Der Konflikt in Bahrain hat die Welt auch auf ein anderes Spannungsfeld in der Region aufmerksam gemacht: auf das sehr spannungsgeladene Verhältnis zwischen Iran und Saudi-Arabien. Während sich Iran für die unterdrückte Mehrheit der Schiiten einsetzte, unterstützte Saudi-Arabien zunächst den sunnitischen Herrscher des Landes, weil es eine Ausweitung des iranischen Einflusses in der Region fürchtet. Grund genug, sich mit diesen beiden Ländern genauer auseinanderzusetzen und der Frage nachzugehen: Welche regionalen und globalen Konsequenzen hat eine Machtverschiebung zugunsten Irans?
| 29-1-2011 | 18. bis 22.07.2011 | Bildungsurlaub |
| Thema: | "Konnichi wa!"- 150 Jahre Freundschaft zwischen Japan und Deutschland | |
| Leitung: | André Lindner | |
| Kosten: | 160,00 Euro | |
Japan ist der viertgrößte Inselstaat der Welt. Hier finden sich hochmoderne Großstädte und lebendige uralte Traditionen nah nebeneinander. Am 24.01.1861 unterzeichneten Japan und Preußen einen Freundschaftsvertrag. Anlässlich der aktuellen Feierlichkeiten zum 150. Jubiläum wird sich auch die Politische Bildungsstätte Helmstedt näher mit diesem Land auseinander-setzen. Wir laden Sie dazu ein, mit uns die japanische Geschichte zu entdecken. Diskutieren Sie mit uns über die aktuelle wirtschaftliche und politische Situation des Landes. Bestaunen sie alte Traditionen und Bräuche. Und genießen Sie unseren japanischen Abend.Das Seminar umfasst eine Exkursion nach Berlin, mit Besuch der japanischen Botschaft sowie den Gärten der Welt in Marzahn.
Eine japanische Weisheit lautet: „Eine gute Gelegenheit ist schwer erlangt und leicht versäumt.“ In diesem Sinne, besuchen Sie unser Seminar.
29-2-2011 23.07. - 31.07.2011
Thema: Brennpunkt Südosteuropa:
Zwischen Erwartung und Perspektiven
Leitung: Thomas Strelow
Kosten: auf Anfrage
Teilnehmer und Referenten aus Deutschland und aus Osteuropa setzen sich intergenerativ und mit unterschiedlichen Erfahrungshorizonten mit dem Themenschwerpunkt „Brennpunkt Südosteuropa“ auseinander. Osteuropäische Referenten wie Prof. Dr. Ihor Zhaloba vermitteln die Situation, mit der sich kritische Bürger in Osteuropa autoritären Strukturen in Politik und Wirtschaft konfrontiert sehen. Der Akzent im Sommer 2011 wird auf die Ukraine , Moldawien, die Türkei, Griechenland und Albanien gelegt, ebenso am Beispiel Tschechiens auf ein zentraleuropäisches Land, das Mitglied der EU ist. Demgegenüber werden in diesem Seminar die Länder des ehemaligen Jugoslawien sowie Rumänien und Bulgarien ausgeklammert und später erörtert. Den Teilnehmerberichten aus den vertretenen Ländern zur politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lage folgen Arbeitsgruppen, die unterschiedliche Lösungsmodelle erarbeiten.
zurück zur Übersicht 2. Halbjahr